Ganz ehrlich? Die Fragen zu Tier-Ups bei Merch by Amazon häufen sich seit einiger Zeit massiv in der globalen Merch-on-Demand Community. Und ich verstehe den Frust.
Du verkaufst regelmäßig, machst alles „richtig“ – aber dein Tier-Level bewegt sich seit Monaten keinen Millimeter. Das Gefühl, gegen eine unsichtbare Wand zu laufen? Das bildest du dir nicht ein.
Ich spar mir die Motivationsrede. Das hier ist die ungeschönte Wahrheit über das Tier-Up-System – basierend auf aktuellen Community-Berichten und harten Daten.
Denn die alten Regeln? Die sind tot.
Die harte Realität: Tier-Ups sind selten geworden
Lass uns nicht drumherum reden: Tier-Ups bei Merch by Amazon sind extrem selten geworden. Viele Seller nehmen das System als komplett „eingefroren“ wahr.
Was die Community-Daten zeigen:
Die Situation ist so chaotisch, dass sich die Quellen widersprechen. Einige dokumentieren die einzige bestätigte Tier-Up-Welle für 2024 am 16. Januar. Andere berichten von einem Ereignis im Oktober, das kaum von Sellern bestätigt werden konnte.
Das brutalste Faktum: Community-Logs belegen einen fünfmonatigen, kompletten Tier-Up-Stillstand zwischen August und Dezember 2024.
Ein typisches Beispiel aus der Community:
Ein Nutzer saß über ein Jahr in Tier 10 fest – obwohl er in dieser Zeit 103 Verkäufe erzielt hatte. Nach den alten Regeln wäre er längst in Tier 100.
Warum passiert das?
Amazon hat Wichtigeres zu tun, als dich hochzustufen. Die interne Priorität liegt darauf, den Marktplatz von Millionen unverkaufter Listings zu bereinigen. Erst wenn aufgeräumt ist, wird wieder Platz für neue Accounts geschaffen.
Hand aufs Herz: Wer einfach nur verkauft und wartet, wird wahrscheinlich noch sehr lange warten.
Die neuen Spielregeln: Was Amazon WIRKLICH von dir will

Amazon hat die Regeln fundamental geändert. Wenn du sie nicht kennst, spielst du das falsche Spiel.
Der neue Grundsatz: Performance der letzten 12 Monate
Vergiss deine „Lifetime Sales“. In einer offiziellen Ankündigung hat Amazon klargemacht: Tiers werden künftig auf Basis der Anzahl UND des Prozentsatzes der verkauften Produkte in den letzten 12 Monaten berechnet.
Deine alten Erfolge? Irrelevant.
Kriterium 1: Verkaufszahlen
Die alte Faustregel gilt hier noch grob: Du solltest ungefähr so viele Produkte verkaufen, wie das Ziel-Tier an Designs erlaubt.
Von Tier 10 auf Tier 25? Rund 25 Verkäufe. Für Tier 100? Etwa 100 Verkäufe im letzten Jahr.
Kriterium 2: Die 80%-Regel – Der Gamechanger
Und weißt du was? Das hier ist der wichtigste Punkt überhaupt.
Laut geleakten Support-Mails will Amazon, dass mindestens 80% deiner hochgeladenen Designs jeweils mindestens einen Verkauf erzielt haben.
Aber die Realität ist komplizierter:
Für niedrige Tiers (T10/T25): Hier scheint die 80-100%-Regel knallhart zu gelten. Dein Ziel muss es sein, fast jedes Design zu verkaufen.
Für hohe Tiers (ab T500): Die Daten aus 2025 zeigen ein anderes Bild. Fast alle erfolgreichen Tier-Ups fanden mit einer Quote von nur 60-77% statt.
Ein Beispiel, das alles auf den Kopf stellt:
Du hast 10 Designs. Eines davon ist ein Bestseller mit 500 Verkäufen, die anderen 9 haben null. Dein Kontostand ist super – aber für Amazon bist du ein „Versager“ und steigst nicht auf.
Dein Konkurrent mit 10 Designs, von denen 8 nur je einen Mitleids-Sale haben? Für das System wertvoller. Der wird befördert.
Das ist die neue Logik: Ein Sale pro Design ist wertvoller als 100 Sales auf nur einem Design.
Die neue Gefahr: Tier-Downs
Ja, du hast richtig gelesen. Accounts können jetzt auch herabgestuft werden.
Die Community berichtet von drastischen Fällen: Seller wurden von Tier 100k auf 50k zurückgestuft. Andere fielen von Tier 500 radikal auf Tier 10.
Wer seine Slots nicht mit performanten Designs füllt, riskiert alles wieder zu verlieren.
Aber hier kommt der Haken:
Selbst die perfekte Erfüllung dieser Kriterien ist keine Garantie. Die Community-Daten sind voll von Sellern mit Traum-Stats, die festsitzen – während andere mit schwächeren Zahlen aufsteigen.
Das System ist intransparent und unberechenbar.

Konkrete Strategien für Tier 10 und 25: Dein Weg aus der Sandbox
Vergiss Wunder-Hacks. Das hier ist die Drecksarbeit, die du leisten musst.
Strategie 1: Die 80%-Regel knacken
Deine Priorität Nummer 1: Für fast jedes hochgeladene Design mindestens einen Verkauf erzielen.
In Tier 10 heißt das ganz konkret: 8 bis 10 deiner Designs mit je mindestens einem Verkauf.
Das Schöne daran ist: Du brauchst keine 100 Sales. Du brauchst Diversifikation.
Strategie 2: Design-Rotation – Raus mit Ladenhütern
Blockiere deine wenigen Slots nicht mit „toten“ Designs. Die bewährte Strategie:
Wenn sich ein Design nach 2-3 Wochen nicht verkauft, lösche es gnadenlos und ersetze es durch ein neues. So erhöhst du die Chance, für jeden Slot einen Verkauf zu landen.
Das erfordert natürlich, dass du profitable Nischen findest und verstehst, welche Designs sich verkaufen.
Strategie 3: Alle Produkte & Märkte aktivieren
Amazon hat auf ein „Design Count“-System umgestellt. Das ist dein Vorteil!
Du kannst jedes deiner 10 Designs auf allen verfügbaren Produkten (T-Shirts, Hoodies, PopSockets) und auf allen Marktplätzen (US, DE, UK, JP) veröffentlichen.
Tu das!
Das ist keine Theorie. Erfahrene Seller berichten: Ein Design, das in den USA ein Ladenhüter war, landet plötzlich in Japan oder UK einen Verkauf – und rettet damit die Quote für den gesamten Account.
Strategie 4: Der umstrittene Trick – Eigene Shirts kaufen?
Ich sag’s wie es ist: Viele Seller tun es, um die letzten fehlenden Verkäufe für die Quote zu erzielen.
Amazon erlaubt das Kaufen eigener Produkte.
Was aber strengstens verboten ist: Das Bewerten der eigenen Produkte. Das führt zur sofortigen Kontosperrung.
Also: Kaufen ja, reviewen niemals.
Strategie 5: Dranbleiben
Auch wenn es banal klingt: Selbst wenn die Belohnung auf sich warten lässt – fülle deine Slots, optimiere deine Quote und sammle weiter Sales.
Wie ein frustrierter, aber erfolgreicher Seller schrieb: „40 Sales im Monat mit Tier 10 ist super. Mehr kannst du gerade nicht tun außer warten.“
Vermeide dabei die typischen Fehler, die ich immer wieder sehe.
Die brutale Wahrheit über die Wartezeit
Selbst wenn du alle Regeln perfekt erfüllst, heißt das nicht, dass du morgen aufsteigst.
Die neue Realität:
Wartezeiten von 6 bis 12 Monaten oder sogar länger sind normal. Auch wenn du die Kriterien nach drei Wochen erfüllst, kann es sein, dass du ein ganzes Jahr im selben Tier festsitzt.
Unvorhersehbare „Wellen“:
Hochstufungen finden nur noch in seltenen, unangekündigten Wellen statt – oft in umsatzschwächeren Zeiten wie Januar oder Oktober. Die Community spekuliert, dass Amazon Tier-Ups in Q4 bewusst vermeidet.
Keine Hilfe vom Support:
Spar dir die E-Mail. Anfragen nach einem manuellen Tier-Up sind zwecklos. Die Standardantwort: Der Prozess läuft „automatisch“ im Hintergrund.
Die Tools, die dir helfen können
Wenn du effizienter arbeiten willst, schau dir die besten Merch by Amazon Tools an. Für Designs kannst du mittlerweile auch KI-Tools nutzen, die dir viel Zeit sparen.
Und wenn du deine Verkäufe generell steigern willst, hab ich dazu einen ausführlichen Guide.
FAQ – Häufige Fragen zum MBA Tier-Up 2025
Wie lange dauert ein Tier-Up bei Merch by Amazon 2025?
Aktuell musst du mit Wartezeiten von 6-12 Monaten oder länger rechnen, selbst wenn du alle Kriterien erfüllst. Tier-Ups finden nur noch in seltenen Wellen statt.
Was ist die 80%-Regel bei Amazon Merch?
Amazon will, dass mindestens 80% deiner hochgeladenen Designs jeweils mindestens einen Verkauf haben. Bei niedrigen Tiers (10/25) scheint diese Regel strikt zu gelten.
Kann ich bei Merch by Amazon auch zurückgestuft werden?
Ja, seit 2024/2025 berichten Seller von Tier-Downs. Accounts wurden von Tier 100k auf 50k oder von Tier 500 auf Tier 10 zurückgestuft.
Darf ich meine eigenen Shirts bei MBA kaufen?
Ja, das ist erlaubt. Was verboten ist: Die eigenen Produkte zu bewerten. Das führt zur Kontosperrung.
Wie viele Verkäufe brauche ich für ein Tier-Up?
Grobe Faustregel: So viele Verkäufe wie das Ziel-Tier an Slots hat. Für Tier 25 also etwa 25 Verkäufe, für Tier 100 etwa 100 Verkäufe – aber nur aus den letzten 12 Monaten.
Zählen meine alten Verkäufe noch für das Tier-Up?
Nein. Amazon bewertet nur noch die Performance der letzten 12 Monate. Lifetime-Sales sind irrelevant geworden.
Fazit: Was jetzt wirklich zählt
Das System ist nicht tot – aber die Regeln sind härter geworden.
Qualität und eine hohe Verkaufsquote über dein gesamtes Portfolio sind die einzigen Währungen, die noch zählen.
„Fokus schlägt Masse“ ist keine hohle Phrase mehr. Es ist das Überlebensgesetz.
Du willst das MBA-System endlich systematisch verstehen?
In meinem Coaching bei Success on Demand zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du auch unter den neuen Bedingungen mit Merch by Amazon – und weiteren POD-Plattformen – realistische 200-800€ monatlich aufbauen kannst.
Real Talk statt Hype. Mit Erfolgsgarantie.
Dieser Artikel basiert auf Community-Berichten, angeblichen geleakten Support-Mails und den Erfahrungen aus meiner eigenen MBA-Reise mit über 66.000 verkauften Merch-Produkten.

