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Amazon-Merch-on-Demand-Einnahmen

Amazon Merch on Demand Einnahmen: Meine echten Zahlen & Learnings

Kurze Antwort: Meine Amazon Merch on Demand Einnahmen 2025 liegen bei über 35.000€ Royalties aus 12.431 verkauften Produkten. Das ist mein bestes Jahr bisher – aber mit einer radikalen Strategieänderung: Ich habe Deutschland fast komplett aufgegeben und fokussiere mich nur noch auf den US-Markt.

2025 war für mich das Jahr der Klarheit. Ich habe radikal entschieden, wo Merch noch Sinn macht – und wo es nur noch Arbeit ohne Ertrag ist. In diesem Artikel zeige ich dir meine echten Zahlen, erkläre warum Deutschland für mich nicht mehr funktioniert, und wie meine Strategie für 2026 aussieht.

Nach über 120.000 verkauften Print-on-Demand Produkten und 10 Jahren im E-Commerce gebe ich dir hier einen ungeschönten Einblick – mit allen Höhen und Tiefen.

Wie viel verdient man mit Amazon Merch on Demand?

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Auf deine Nischen, deine Design-Qualität, deinen Marktfokus und wie viel Zeit du investierst.

Hier sind meine realen Zahlen der letzten Jahre:

Meine Jahres-Entwicklung (Sales & Royalties):

  • 2020: 8.157 Sales – ca. 35.000€ Royalties
  • 2021: 10.061 Sales – ca. 39.000€ Royalties
  • 2022: 9.428 Sales – ca. 38.000€ Royalties
  • 2023: 10.787 Sales – ca. 45.000€ Royalties
  • 2024: 11.514 Sales – ca. 39.000€ Royalties
  • 2025: 12.431 Sales – ca. 45.000€ Royalties

Hand aufs Herz: Das sind ordentliche Nebeneinkünfte, aber kein “schnell reich werden”. Merch on Demand ist ein Marathon, kein Sprint. Die Zahlen zeigen aber auch: kontinuierliches Wachstum ist möglich, wenn du die richtige Strategie fährst.

Wie haben sich meine monatlichen Einnahmen 2025 entwickelt?

Hier meine Monatsübersicht für 2025 – du siehst den typischen Jahresverlauf mit dem Q4-Push:

Monatliche Sales 2025:

  • Januar: 696 Sales – ca. 2.200€
  • Februar: 747 Sales – ca. 2.400€
  • März: 933 Sales – ca. 2.800€
  • April: 937 Sales – ca. 2.800€
  • Mai: 1.171 Sales – ca. 3.100€
  • Juni: 1.206 Sales – ca. 3.200€
  • Juli: 1.184 Sales – ca. 3.200€
  • August: 1.111 Sales – ca. 3.200€
  • September: 1.219 Sales – ca. 3.300€
  • Oktober: 1.246 Sales – ca. 3.800€
  • November: 1.718 Sales – ca. 5.000€
  • Dezember: X.XXX Sales (läuft noch) – ca. XX.XXX€?

Was du siehst: relativ konstantes Wachstum pro Monat, dann der Q4-Spike ab November. Das ist typisch für Merch – Weihnachtsgeschäft boomt.

Wichtig zu verstehen: Die Royalties pro Sale schwanken stark. Im November/Dezember durch Black Friday und Rabattaktionen teilweise nur 0-2€ pro Verkauf statt der üblichen 3-4€. Deshalb: Mehr Sales bedeuten nicht automatisch mehr Gewinn. Da wäre eigentlich mehr Bums drin gewesen.

Warum lohnt sich Deutschland für mich nicht mehr?

Klartext: Der deutsche Markt ist für mich als Profit-Fokus aktuell unattraktiv. Das war vor 2-3 Jahren noch anders, aber 2025 hat sich das Bild komplett gewandelt.

Die Probleme mit dem DE-Markt:

  • Royalties sind gedeckelt: Die Marge ist von Natur aus begrenzt – du verdienst pro Shirt weniger als in den USA
  • Rabattschlachten fressen alles auf: Black Friday, Cyber Week, Prime Day – die Preise fallen so tief, dass teilweise 0€ Royalty übrig bleibt
  • Werbung rechnet sich nicht: Bei 1-2€ Royalty pro Sale kannst du keine profitablen Ads schalten
  • Viel Bewegung, wenig Gewinn: Du siehst Sales in deinem Dashboard, aber am Ende des Monats bleibt nichts hängen

Was die meisten nicht verstehen: Amazon drückt die Preise in Deutschland extrem. Du verkaufst Designs für 13-14€, davon bekommst du vielleicht 1€. Bei Rabattaktionen sind es 0€. Und dann soll ich noch Werbekosten draufpacken?

Mein Fazit: Deutschland ist nicht tot – aber für mich gerade nicht der richtige Fokus. Die Energie, die ich dort reinstecke, bringt woanders deutlich mehr zurück.

Was sind Lottery Campaigns und warum fahre ich nur noch die?

Lottery Campaigns sind mein Minimal-Ansatz für Märkte, die sich nicht mehr lohnen, aber trotzdem ein bisschen was abwerfen können.

So funktioniert’s:

  • Alle Designs in eine automatische Kampagne werfen
  • Niedriges Tagesbudget (5-10€)
  • Kein Keyword-Feintuning, kein ständiges Nachjustieren
  • Laufen lassen und ab und zu checken und unprofitable Produkte killen

Der Name kommt daher: Es ist wie Lotto spielen. Manchmal gewinnt ein Design, manchmal nicht. Aber der Aufwand ist minimal.

Das ist kein “Aufgeben” – das ist ein strategischer Rückzug. Wenn ein Markt die Bedingungen ändert, änderst du deinen Einsatz. Ich verschwende keine Zeit mehr mit Deutschland-Optimierung, die sich nicht auszahlt.

Warum fokussiere ich mich jetzt voll auf die USA?

Merch on Demand Markt Vergleich

Ganz einfach: Dort funktioniert es noch. Der US-Markt zeigt konstantes Wachstum, bessere Margen und Werbung, die sich tatsächlich rechnet.

Was die USA besser macht:

  • Höhere Royalties: Pro Verkauf bleibt mehr hängen
  • Größerer Markt: 330 Millionen potenzielle Kunden vs. 80 Millionen
  • Werbung funktioniert: ACOS von 20-25% ist realistisch
  • Weniger aggressive Rabatte: Die Preise bleiben stabiler
  • Mehr Nischen: Faith, Sports, Regional – alles performt

Meine US-Performance 2025 zeigt kontinuierliches Wachstum über die letzten Monate. Das bestätigt: Die Entscheidung, mich auf USA zu fokussieren, war richtig.

Meine Winner-Nischen in den USA:

  • Faith/Christian (Jesus Designs, Bible Quotes)
  • Farm/Country Life (Goats, Chickens, Farming Humor)
  • Sports Niches (Archery, Baseball, Heartbeat-Motive)
  • Hobby-spezifisch (Quilting, Gardening, RV Life)

Das ist kein Zufall – das ist meine Brand-DNA. Wenn du wissen willst, wie du profitable POD-Nischen findest, schau dir meinen Guide dazu an.

Wie sieht meine Strategie für 2026 aus?

Für nächstes Jahr ist die Richtung glasklar: US-Merch skalieren und parallel KDP als zweite Säule aufbauen.

Merch-Strategie 2026:

  • Slots in den USA voll laden
  • Winner aggressiv skalieren (Varianten + neue Produkte)
  • Deutschland bleibt Nebenkriegsschauplatz mit Lottery Campaigns
  • Fokus auf bewährte Nischen: Faith, Farm, Sports

KDP als zweite Säule:

Ich glaube, dass bei Amazon KDP noch große Nachfrage vorhanden ist – besonders in Deutschland. Der Vorteil: Du hast mehr Preis- und Margenkontrolle als bei Merch. Niemand drückt dir den Preis auf 0€.

Kurz gesagt: Merch USA = Wachstum. KDP DE = Profit-Spiel.

Was würde ich Anfängern heute raten?

Basierend auf meinen Erfahrungen aus 2025 hier meine ehrlichen Empfehlungen:

Wenn du mit Merch starten willst:

  • Fokussiere dich von Anfang an auf den US-Markt
  • Deutschland nur als Bonus mitnehmen, nicht als Hauptfokus
  • Investiere in gute Designs – KI-Tools wie Kittl und Flying Research machen es einfacher denn je
  • Lerne die Basics von Amazon Ads, aber übertreib es nicht
  • Hab realistische Erwartungen: Die ersten 1.000€/Monat dauern

Was du vermeiden solltest:

  • Zu viel Zeit in den DE-Markt stecken
  • Aggressive Ads ohne Tracking fahren
  • Auf “schnelles Geld” hoffen – das ist ein langfristiges Business
  • Designs hochladen und vergessen – du musst optimieren

Häufige Fragen zu Amazon Merch on Demand Einnahmen

Wie viel verdient man durchschnittlich mit Merch on Demand?

Die meisten verdienen zwischen 0 und 500€ pro Monat. Mit konsequenter Arbeit über 1-2 Jahre sind 1.000-3.000€ monatlich realistisch. Meine 3.500-5.000€ pro Monat sind das Ergebnis von Jahren Aufbauarbeit und über 120.000+ verkauften Produkten auf allen erdenklichen Print on Demand Plattformen.

Lohnt sich Amazon Merch on Demand noch 2025/2026?

Ja, aber mit der richtigen Strategie. Der US-Markt funktioniert weiterhin gut. Deutschland ist schwieriger geworden. Wer sich auf die USA fokussiert und gute Nischen findet, kann auch heute noch erfolgreich einsteigen.

Wie lange dauert es, bis man Geld verdient?

Der erste Verkauf kann nach wenigen Wochen kommen. Bis du regelmäßig 500€+ pro Monat verdienst, dauert es typischerweise 6-12 Monate bei konsequenter Arbeit. Geduld ist der Schlüssel.

Brauche ich Amazon Ads für Merch on Demand?

Nicht zwingend am Anfang. Organische Sales sind möglich, besonders mit guten Keywords und Nischen. Ads beschleunigen das Wachstum, aber nur wenn sie profitabel laufen. In Deutschland rate ich aktuell von aggressiven Ads ab.

Was ist besser: Deutschland oder USA als Markt?

Eindeutig USA. Größerer Markt, höhere Margen, stabilere Preise. Deutschland war früher gut, ist aber durch Rabattaktionen und niedrige Royalties deutlich unattraktiver geworden.

Kann man von Merch on Demand leben?

Theoretisch ja, praktisch schwierig als einzige Einnahmequelle. Ich empfehle Merch als Standbein neben anderen Einkommensquellen wie KDP und Investments. Diversifikation ist der Schlüssel.

Fazit: Merch on Demand bleibt relevant – mit der richtigen Strategie

2025 war mein bestes Merch-Jahr mit über 45.000€ Royalties – aber nur, weil ich radikal umgedacht habe. Deutschland aufgeben, USA fokussieren, Lottery Campaigns statt Overengineering.

Die Schach-Analogie passt perfekt: Wenn auf der linken Brettseite (Deutschland) alle Linien zu sind, hör auf dort zu drücken. Bring alle Figuren auf die offene Linie rechts (USA) und verdopple dort.

Für 2026 heißt das: US-Slots voll, Winner skalieren, und parallel KDP als zweite Profit-Säule aufbauen.

Dein nächster Schritt: Wenn du lernen willst, wie du mit Print-on-Demand und KDP ein echtes Nebeneinkommen aufbaust, schau dir Success on Demand an. Dort zeige ich dir den kompletten Weg – von der Nischenfindung bis zur Skalierung.

Daniel Gaiswinkler ist einer bekanntesten Print-on-Demand Experten in Deutschland. Mit leicht verständlichen Anleitungen hilft er seinen Kunden seit Jahren, sich ein profitables Print-on-Demand Business aufzubauen.

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