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Print on Demand Erfahrungen

Print on Demand Erfahrungen nach 10 Jahren: 150131 Produkte verkauft und 1 Million Euro Umsatz – Meine ehrliche Bilanz

Kann man mit Print on Demand wirklich Geld verdienen? Nach 10 Jahren Vollzeit, über 150.000 verkauften Produkten und über 1 Million Euro Umsatz kann ich dir eine ehrliche Antwort geben.

In diesem Artikel zeige ich dir meine kompletten Zahlen, die wichtigste Lektion nach einem Jahrzehnt im POD-Business – und warum 90% aller Anfänger genau das Falsche machen.

Meine Print on Demand Erfahrungen: Die nackten Zahlen

Diese Woche habe ich mir alle meine Dashboards angeschaut. Von 2015 bis heute. Nicht geschätzt, nicht gerundet – der Endstand nach 10 Jahren Print on Demand:

Gesamt: 150.131 verkaufte Produkte | 1.085.730 € Umsatz

Hier die Aufschlüsselung nach Plattform:

PlattformVerkäufe
Amazon Merch on Demand67.758
TeeZily26.199
Amazon KDP25.023
Spreadshirt (2 Kanäle)17.821
Shirtee5.967
Shopify7.361
Etsy2

Ja, du hast richtig gelesen. Etsy: 2 Verkäufe. Dazu später mehr.

Die Wahrheit über Qualität vs. Quantität

Jetzt kommt der Teil, der die meisten überrascht.

Für diese Zahlen brauchte ich NICHT Hunderttausende Designs.

Amazon Merch on Demand: ~16.000 aktive Designs → 67.758 Sales

Amazon KDP: 2.900 Bücher online → 25.023 Sales

Aber hier wird’s interessant. Bei KDP habe ich mir die Daten genauer angeschaut:

  • Nur 41 Bücher (1,5%) haben mehr als 100 Verkäufe
  • Nur 10 Bücher (0,4%) haben mehr als 500 Verkäufe
  • Nur 3 Bücher (0,1%) haben mehr als 1.000 Verkäufe

Mein Top-Buch – ein Erzieher-Notizbuch – hat allein 2.584 Verkäufe und über 3.000€ Netto-Gewinn gemacht.

Von 2.900 Büchern machen also etwa 40 Stück den Großteil meiner Einnahmen.

Das ist das 80/20-Prinzip in Reinform.

Masse ist nicht Kasse – Die wichtigste Lektion

Ich kenne Leute mit 40.000 bis 50.000 Designs, die gerade mal 3.000€ im Monat machen.

Und ich kenne jemanden, der mit einem einzigen Notizbuch über 1.000€ im Monat verdient hat.

Der Unterschied ist nicht die Anzahl der Designs.

Der Unterschied ist:

  1. Die richtige Nische – nicht irgendwas hochladen, sondern recherchieren was gesucht wird
  2. Qualität der Designs – Designs, die ansprechen, nicht nur „irgendwas mit Text“
  3. Ein System – wiederholbare Prozesse statt Chaos

Bei KDP habe ich übrigens viel recycelt. T-Shirt-Designs, die ich sowieso hatte, auf Notizbücher gepackt. Da ist auch viel „Schrott“ dabei – Experimente, Tests, Dinge die nie funktioniert haben.

Aber die wenigen Treffer machen den Unterschied.

Das Fokus-Prinzip: Warum eine Plattform reicht

Schau dir mal an, wann was bei mir explodiert ist:

2015-2017: Ich habe mich voll auf TeeZily und Spreadshirt fokussiert.
→ Ergebnis: Über 26.199 Sales auf diesen Plattformen.

2024: Ich habe mich auf Amazon Merch on Demand fokussiert. Richtig fokussiert. Mit System, mit KI-Tools, mit klarem Workflow.
→ Ergebnis: 67.758 Sales. Komplett eskaliert am Ende des Jahres.

Etsy: Habe ich nebenbei ausprobiert – die Shopify-zu-Etsy-Connection getestet.
→ Ergebnis: 2 Sales.

Siehst du das Muster?

Wenn ich mich auf EINE Plattform fokussiere und die durchprügele explodiert’s.

Wenn ich überall ein bisschen mache passiert nichts.

Der Fehler, den 90% der Anfänger machen

Das ist genau der Fehler, den ich bei den meisten Anfängern sehe:

  • Montag: MBA-Designs hochladen
  • Dienstag: KDP-Buch anfangen
  • Mittwoch: Etsy-Shop aufsetzen
  • Donnerstag: Mal Spreadshirt testen
  • Freitag: Frustriert aufgeben, weil nichts funktioniert

Das funktioniert nicht. Hat bei mir nicht funktioniert. Wird bei dir nicht funktionieren.

Du kannst nicht fünf Plattformen gleichzeitig lernen, fünf Algorithmen gleichzeitig verstehen, fünf verschiedene Strategien gleichzeitig umsetzen.

Das ist, als würdest du fünf Schachpartien gleichzeitig spielen gegen Leute, die sich auf eine konzentrieren.

Was ich 2026 anders mache

Ich selbst werde 2026 KDP richtig angehen.

25.000 Bücher verkauft – obwohl ich KDP jahrelang stiefmütterlich behandelt hab. Mit viel Recycling und „Schrott“ dabei.

Stell dir vor, was passiert, wenn ich da den gleichen Fokus reinlege wie bei Merch dieses Jahr.

Und auch Etsy werde ich mir nochmal genauer anschauen. Da ist definitiv Musik drin – ich hab’s nur nie richtig fokussiert angegangen. Die 2 Sales sind kein Etsy-Problem, sondern ein Fokus-Problem.

Die Tools von heute machen den Unterschied

Vor 10 Jahren musste ich alles selbst rausfinden. Trial and Error. Tausende Fehler.

Heute? Mit KI-Design-Tools wie Ideogram oder Kittl, mit spezialisierten GPTs, mit automatisierten Workflows – ist das einfacher als je zuvor.

Du kannst in Wochen lernen, wofür ich Jahre gebraucht hab.

Die Mechaniken und systematischen Punkte sind über alle Plattformen gleich:

  • Nischen-Recherche
  • Keyword-Optimierung
  • Design-Qualität
  • Konsistentes Hochladen
  • Datenbasierte Entscheidungen

Wenn du das einmal verstanden hast, funktioniert es auf jeder Plattform.

Fazit: 10 Jahre POD in 3 Sätzen

Erstens: Du brauchst keine 50.000 Designs. Du brauchst Produkte, die funktionieren. Und du brauchst Nischen, die funktionieren.

Nischen die funktionieren liefern wir dir in der Regel wöchentlich auf unserer Plattform Success-on-Demand.

Zweitens: Fokus schlägt Masse. Eine Plattform durchziehen, bis sie funktioniert. Dann die nächste.

Drittens: Die Tools von heute machen es einfacher als je zuvor. Nutze sie.

150.131 verkaufte Produkte sind nicht über Nacht passiert. Aber sie sind passiert, weil ich immer wieder auf das Wesentliche fokussiert habe.

Fokus schlägt Masse. Immer.

Wenn du lernen willst, wie du mit Print on Demand starten kannst oder dein bestehendes Business skalieren willst – schau dir meine weiteren Artikel zu Merch by Amazon und Amazon KDP an.

FAQ – Häufige Fragen zu Print on Demand Erfahrungen

Kann man mit Print on Demand wirklich Geld verdienen?

Ja, aber mit realistischen Erwartungen. Nach meiner Erfahrung sind 200-500€ monatliches Nebeneinkommen realistisch, wenn du dranbleibst und ein System entwickelst. 10.000€ im Monat sind die absolute Ausnahme, nicht die Regel.

Wie viele Designs braucht man für Print on Demand?

Weniger als du denkst. Ich habe 66.000+ Verkäufe mit ~16.000 Designs bei Amazon Merch gemacht. Und davon hat sich ja nur ein Bruchteil der Designs verkafut. Das klingt erstmal nach vielen Designs, aber mit KI-Hilfe und guter Arbeit geht das schnell.

Welche Print on Demand Plattform ist die beste?

Das kommt auf deine Ziele an. Für T-Shirts und Merchandise empfehle ich Amazon Merch on Demand wegen der enormen Reichweite. Für Bücher und Notizbücher ist Amazon KDP ideal. Wichtiger als die „beste“ Plattform: Fokussiere dich auf EINE und meistere sie.

Wie lange dauert es, bis man mit POD Geld verdient?

Die ersten Wochen und Monate sind oft still. Das ist normal. Der Algorithmus muss lernen, deine Designs einzuordnen. Nach meiner Erfahrung siehst du nach 3-6 Monaten konsistenter Arbeit erste echte Ergebnisse. Die meisten geben vorher auf.

Ist Print on Demand 2026 noch profitabel?

Ja, aber anders als 2018. Der Markt ist nicht übersättigt – die alten Methoden sind es. Mit den richtigen Tools (KI-Design, Keyword-Recherche) und einem systematischen Ansatz funktioniert POD heute besser denn je.

Brauche ich Designkenntnisse für Print on Demand?

Nicht mehr. Mit KI-Tools wie Ideogram, Kittl oder Canva kannst du auch ohne Designerfahrung professionelle Designs erstellen. Wichtiger ist das Verständnis für Nischen und was Kunden wollen.

Daniel Gaiswinkler ist einer bekanntesten Print-on-Demand Experten in Deutschland. Mit leicht verständlichen Anleitungen hilft er seinen Kunden seit Jahren, sich ein profitables Print-on-Demand Business aufzubauen.

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