Unternehmerpersönlichkeit entwickeln

Wie kannst du eine Unternehmerpersönlichkeit entwickeln? Genau das hatte ich mich vor einigen Jahren gefragt und stieß dabei sehr oft an meine Grenzen. Ich musste Glaubenssätze neu entwickeln, alte Gedanken ziehen lassen und neue Ziele stecken.  Ja, der Weg zum erfolgreichen Unternehmer (ist übrigens auch ein Klasse Buch) ist fast ein philosophischer Weg ins eigene Innere und dem eigenen Glück entgegen. In diesem Artikel möchte ich dir ein paar Tipps geben, die mir ziemlich weiter geholfen haben, Unternehmer zu werden.

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt

Zunächst solltest du dir wirklich klar machen, wo du in deinem Leben hin möchtest. Was sind deine Ziele?

Was möchtest du erreichen? Hast du Träume? Warum möchtest du Unternehmer werden?

Ich lese sehr viel Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und Bücher über Zielsetzung und Erfolg. In den meisten wird gepredigt, dass man innerhalb von einer Stunde sein komplettes Leben niederschreiben solle. Ziele innerhalb so einer kurzen Zeit zu finden, halte ich für Schwachsinn.

Sicher, die meisten Menschen machen noch nicht einmal das, doch ein wirklich belastbares Zielbild dauert seine Zeit es zu finden. Hier finde ich die Weise, wie Stefan Merath dies angeht, richtig gut. In seinem Unternehmersystem (auch die Gratisversion ist schon toll, hier kannst du viel lernen) steht dies eben an erster Stelle.

Er teilt das Leben in 8 Bereiche ein, zu dem man seine Ziele finden soll

  1. Welt und Beitrag
  2. Unternehmen & Unternehmer sein
  3. Finanzen & Materielles
  4. Körper & Gesundheit
  5. Persönlichkeit & Lernen
  6. Freude & Emotionen
  7. Partnerschaft & Familie
  8. Freunde & Netzwerk

Anhand von verschiedenen Fragen wird im Vorfeld geklärt, was dir leichtfällt, wo deine Stärken liegen. Und was ich am wichtigsten finde – du suchst dir Geschichten, die dein Grundmotiv herausschälen. Bei mir ganz klar die Freiheit.

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Ziele aufgebaut auf diesen Werten motivieren, passen eben zu dir. Es lohnt sich, die Reise ins innere Ich aufzunehmen. Am besten gestützt durch ein Tagebuch und die richtigen Fragen. Sogenannte Leitfragen kommen der Sache näher.

Folgende Fragen könntest du dir jeden Tag stellen:

  • Wo war ich richtig glücklich?
  • Was sollte ich lassen in Bezug auf die Erreichung meiner Ziele?
  • Wovon sollte ich mehr machen in Bezug auf meine 5 wichtigsten Ziele?
  • Wo habe Ich Energie verloren durch schlechten Fokus und Ablenkungen?
  • Habe ich meine Berufung gefunden? Wenn nicht, warum nicht?
  • Was hält mich davon ab, dass Leben zu führen, dass ich mir vorstelle?
  • Wofür bin ich dankbar?

Bodo Schäfer sagt, nur wer sich die richtigen Fragen stellt, wird ein erfolgreiches Leben führen. Um dich konsequent zu entwickeln, solltest du dir immer wieder Fragen stellen, die dich weiterbringen. Habe ich früher nie kapiert, bis ich dieses System einmal durchgegangen bin, besser noch konsequent angewandt habe.

Zuerst dachte ich hier, zum Philosophen zu mutieren, doch jetzt im Rückblick wird mir einiges klarer. Ein Zielsystem, aufgebaut auf dem Grundmotiv und den Emotionen aus der Kindheit ist viel belastbarer und bei Erreichung macht es einfach Glücklich.

Wir möchten meist im Verlaufe unseres Lebens Emotionen wieder erleben, die wir als Kind schon einmal oder in der Vergangenheit schon einmal erlebt habe.

Warum es Unternehmern oft schwer fällt, die Persönlichkeit zu entwickeln

Unternehmer, das Wort sagt es ja schon. Wir wollen etwas unternehmen, etwas starten. Michael E. Gerber hat in seinem Buch den Unternehmer in drei Persönlichkeitsmerkmale/Aufgabengebiete geteilt. Auch Stefan Merath geht explizit und noch besser darauf ein.

Wir müssen unterscheiden zwischen Fachkraft, Manager und Unternehmer. Am Anfang müssen wir alle drei Aufgabengebiete gleichzeitig managen. Wir arbeiten als Fachkraft im Unternehmen und machen hier und machen da.

Dann managen wir das Unternehmen, kreieren Systeme und feilen an der Vision (eigentlich eine Unternehmeraufgabe). Stefan Merath erklärt in seinem Buch die Aufgaben des Unternehmers und wie wir speziell auch die Fachaufgaben los werden.

Ich merke das bei mir immer wieder – die Fachkraft kommt durch. Ich möchte am liebsten ALLES alleine machen. Texte schreiben, Grafik Design, Tshirtdesign usw. ABER – das ist nicht meine Aufgabe. Das ist Aufgabe meiner Mitarbeiter. Der Unternehmer hat andere Aufgaben die erledigt werden müssen damit das Unternehmen abhebt.

Auch wenn ich mich mit dem Unternehmersystem beschäftige, wenn ich lesen, kommt mir das wie verblasene Zeit vor. Ich möchte loslegen, unternehmen, was verwirklichen und mich nicht mit inneren Dingen beschäftigen. Hier sieht man nicht so schnell Erfolge. Ich bin eben der pragmatische Typ.

Ein bisschen so wie eine gespaltene Persönlichkeit, erst durch das bewusst machen in den zwei Büchern habe ich gelernt damit umzugehen und lerne täglich hinzu meine Unternehmeraufgaben besser zu machen.

Fazit

Unternehmerpersönlichkeit entwickeln dauert seine Zeit. Diese Zeit solltest du dir nehmen, wenn du wirklich vor hast, Unternehmer zu werden. Mittlerweile liebe ich einfach diese Lebenseinstellung. Ich möchte mich mit den Dingen befassen, die mich glücklich machen. Möchte Lesen, mich entwickeln und tolle Geschäftsmöglichkeiten entdecken und rocken.

Unternehmer sein – die geilste Lebensform auf der Welt – ganz nach Stefan Merath.

 

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